Veröffentlicht von Anne-Grit Gäbler-Wicovsky am So., 10. Apr. 2016 22:42 Uhr

Die Gemeindefreizeit der Region 222 war geprägt von biblischen Geschichten von Schafen und Hirten. Unsere guten Hirten Ute Sauerbrey, Fred Pohle, Wilfried Neugebauer haben mit Diakonin Olivia Stein, Kantor Martin Blaschke und Vikarin Dörthe Gülzow ihre kleine Herde wunderbar durch das Wochenende geführt. Hier> gibt es einige Bilder.

Der Herdentrieb ließ uns keine der angebotenen Mahlzeiten versäumen, die reichhaltig und vielseitig waren. In Gruppen von ca. 6 Personen, haben wir kleine Geschichten geschrieben, die nur 11 Wörter umfassen durften, so genannte Elfchen und saßen dabei auf einem echten Schaffell.Wir konnten erfahren, der richtigen Stimme zu folgen, indem wir mit verbundenen Augen den Weg zu unserem Hirten finden sollten, der nicht mit uns sprechen durfte.

Auch die Bedeutung „schwarzes Schaf“ versuchten wir zu ergründen und kamen zu folgenden Ergebnissen:

  • Der Ursprung kommt wohl von den Schafzüchtern, da in vielen Beschreibungen von europäischen Schafsrassen „Pigmentierung unerwünscht“ angegeben wird.
  • Wer als Außenseiter von einer Gruppe angesehen wird, kann in einer anderen Gruppe hoch angesehen sein.
  • Da folgt einer nicht dem Herdentrieb.

Wir konnten den 23. Psalm mit allen Sinnen neu entdecken. So zogen einige von uns Perlen für ein Armband auf, wobei jede Perle für einen Abschnitt des Psalms stand. Es konnte frisches Wasser getrunken und leckeres Brot gegessen werden und wer mochte, ein paar Tropfen eines aromatischen Öls auf den Hände verteilen. Auch in Liedform haben wir uns diesen Psalm erarbeitet.

Die Führung der Herde wurde für 2 Stunden vom Förster übernommen, der die Besonderheiten des Waldes in der Umgebung sehr anschaulich zeigte. Anschließend zurück beim Pferch und dem Stall, gab es eine kleine Stärkung, bevor sich die Kinder ein kleines genähtes Schaf selbst füllen und sich Schafe aus Papier basten konnten. Die Großen trafen sich zur Chorprobe, zur Bibelarbeit, wachten über das Freispiel der Kinder oder führten angeregte Gespräche.

Auch die Erfahrung des verirrten Schafes machten einige, weil Schafe im Bett oder beim Spielen verschwunden sind. Dank beherzter Suchaktionen der Eltern in der Nacht, konnten die Bettenschafe schnell den Besitzern zurückgegeben werden. Auch die im Spiel liegen gebliebenen Schafe hat Dörte Gülzow als guter Hirte wieder dem traurigen Besitzer zurückbringen können.

Nach dem wunderbaren Abschlussgottesdienst, haben wir alle aufgeräumt, ein letztes gemeinsames Mittagessen genossen und wünschen uns für 2018, erneut an einer Gemeindefreizeit teilnehmen zu können.

Unseren Hirten und deren Helfern danken wir ganz herzlich mit einem dreifachen MÄH! MÄH! MÄH!

Sylvia Steinbach-Heldt


Zwei Elfchen (Kurzgeschichten aus 11 Wörtern)

WOLF
Will Schafe.
Sucht die Herde.
Ein Hirte steht davor.
PECH !
Verfasser: Christian


Gemeindefreizeit
miteinander reden,
spielen, essen, beten.
Ich fühle mich wohl.
Gelungen !
Verfasser: Sylvia

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