Veröffentlicht am So., 29. Mär. 2020 10:00 Uhr

Abstand halten und zusammenrücken: Rufen Sie jeden Tag zwei Menschen an und fragen Sie, wie es ihnen geht. Einen Menschen, den Sie gern haben. Und einen, den Sie "nur" kennen und der vielleicht gar nicht mit Ihrem Anruf rechnet. Eine freundliche Stimme, eine persönliche Frage können einen ganzen Tag in ein anderes Licht tauchen, Hoffnung geben, das Alleinsein erträglich machen.

In den "sozialen Netzwerken" gibt es unzählige Ideen, wie man sich verbinden und in Kontakt treten kann. Aber: Viele Menschen haben daran gar keinen Anteil. Und auch wer aktiv ist auf Facebook, whatsapp & Co, wird von einem virtuellen Ketten-Brief nicht so angerührt wie von einem Anruf, der nur ihm oder ihr gilt.

Deshalb: Machen Sie mit! Täglich zwei Anrufe, damit wir beieinander bleiben.

Ihre Pfarrerin Ute Sauerbrey

(Foto: pixabay.com)

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