Mittwoch, 6. November 2019, 19:00 Uhr

An der Jagd scheiden sich die Geister. Darf man das – Tiere-Töten zum Hobby machen? So fragen die einen. ist kein schnödes Hobby, sagen die anderen, sondern eine  Berufung. Zur Jagd gehört mehr als das Schießen, so die Befürworter der Jagd. Wer jagt, der ist in intensivem Kontakt mit der Natur, der bewegt sich achtsam inmitten von Bäumen und Feldern, Tieren, Boden und Wasser und kann gar nicht anders, als das zu schützen und zu bewahren, was er (oder sie) so liebt. Das Töten von Tieren gehöre auch zu diesem behutsamen Bewahren:  Durch fehlende Fressfeinde könnten sich manche Arten völlig ungehindert und zum Schaden des ökologischen Gleichgewichts vermehren. Aber nein, ganz so ist es nicht, sagen die Gegner der Jagd – und schon ist man mitten drin in einer Diskussion, die gerne auch am Hubertustag geführt werden darf! Die Jäger laden ausdrücklich dazu ein. Sie verwahren sich allerdings auch dagegen, als Schlächter oder Mörder bezeichnet zu werden. Und ganz gewiss ist der Tod durch die  Flinte des Jägers ein  gnädigerer als der Tod eines Schlachttiers aus Massentierhaltung! Kommen Sie, auch wenn Sie kein Jäger oder keine Jägerin sind! Vor und nach dem Gottesdienst lassen die Jagdhornbläser vor der Kirche ihre Jagdsignale erklingen.

(Foto: J. Sonnenberg)

Mitwirkende
Laienansprache Lutz Röder/Joachim Essow,Jagdhornbläsergruppe Rehberge (Leitung: Jürgen Sonnenberg), Pfarrerin Ute Sauerbrey
Ort
Dorfkirche Lübars, Alt-Lübars, 13469 Berlin, Deutschland
Preis